Nachdem wir die eiserne Hand des Internet Tyrannen hinter uns gelassen haben, hier der erste Teil aus China. Das habe ich gelernt:
1. Die Menschen hier haben einen Sinn für Ästhetik. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass jeder ein Foto mit mir will. Einen Zusammenhang mit der Tatsache, dass ich das einzige Rundauge über 1,50 unter Millionen bin, sehe ich beim besten Willen nicht.
2. Es gibt hier keine Tiere. Entweder deswegen, weil man im Restaurant alles verputzen kann was einen Puls hat oder weil die Bande früher mal beschlossen hat, alle Vögel und Hunde in der Stadt zu eliminieren. Warum hab ich nicht ganz verstanden, aber man wird wohl seine Gründe gehabt haben. Als man gemerkt hat, dass man dann ein Ungeziefer-Problem bekommt (natürlicher Feind und so), hat man einfach auch alle Grünanlagen entfernt – wollen doch mal sehen wo die Biester dann leben wollen…Clever. Problem gelöst.
3. Es gibt keine Grünanlagen. Das hat zur Folge, dass überall Staub ist. Ü-b-e-r-a-l-l. Die ganze Stadt liegt unter einem grauen Schleier Staub. Sonne gibt nur in Kombination mit Wind laut unser Gastgeberin, da dieser den Staub und Smog woanders hin weht. Wohin? Egal, Hauptsache weg.
4. Der Chinese ist kein Beilagen Esser. Du willst ne Ente? Du kriegst ne Ente! Aber nix dazu. Egal was man bestellt, man trennt gerne Gemüse vom Fleisch. Generell trennt man gern Gemüse von Mahlzeiten, denn hier ist in allem Fleisch. Sogar in einer Nachspeise war Ente. Ente Ente Ente Ente.
5. In Peking ist man Mensch, hier darf man sein. Regeln sind nur mögliche Handlungsempfehlungen. Rauchverbot in der UBahn? Aus ner 3-spurigen Autobahn ne 5-spurige machen? Mit Licht fahren? Warum stressen, man schreit sich ja später ohnehin an. Emotionen sind für mich hier schwer einzuordnen, man schreit eben gern.
6. In unserem Reisebus ins chinesische Hinterland lief ein uralter Film mit Steven Segal. Dazu gibt es Bier nur in Liter Flaschen. Wie gesagt, der Chinese ist ein Ästhet. Apropo klassische Filme, in Bud Spencer und Terrence Hill’s Meisterwerk “Ein Krokodil und sein Nilpferd“ wurden die beiden ausgelacht, weil sie nicht wussten, dass das Wasser am Tisch für das Reinigen der Hände ist. Den Fehler mach ich nicht, dachte ich… nun ja, man trinkt hier wohl wirklich das heiße Wasser im Restaurant, welches einen an den Tisch gebracht wird… auf jeden Fall tut man da nicht seine Hände rein…
Zusammengefasst ist Peking ein super witzige Stadt, die ein toller Startpunkt für unsere Reise war.
Nadi lädt dann mehr Bilder hoch …








Tolle Fotos! Bring mir eine „kleine 4“ mit!
Ente Ente Ente – HERRLICH! Da hätten wir gern einmal Mäuschen gespielt 🙂
H+JL
Ente ente ente ente 😀
Großartig!!!
Einfach nur schön für Euch, weiter soooooo!!!!!!
Wow, super geschrieben der Reisebericht, macht Lust auf mehr.